Viele Spieler haben in den vergangenen Jahren erhebliche Summen bei virtuellen Glücksspielen verloren und suchen nun nach Wegen, diese Verluste auszugleichen. Zahlreiche Betroffene stellen sich die Frage, ob eine Spielverlust Rückforderung tatsächlich Aussicht auf Erfolg hat. Da viele Anbieter in der Vergangenheit ohne eine deutsche Lizenz operierten, stehen die Chancen für juristische Schritte oft überraschend gut.
Grundlage für solche zivilrechtlichen Ansprüche ist meist das Fehlen einer gültigen Glücksspiellizenz zum Zeitpunkt des Einsatzes. Nach geltendem Recht waren diese Verträge oft ungültig, weshalb die getätigten Einsätze theoretisch als ungerechtfertigte Bereicherung zurückgefordert werden können. Betroffene sollten ihre Kontoauszüge sorgfältig prüfen und alle Transaktionen lückenlos dokumentieren, bevor sie rechtliche Schritte einleiten.
Schritte für betroffene Spieler
Es empfiehlt sich, für das Vorhaben einen spezialisierten Anwalt zu konsultieren, der die individuellen Erfolgsaussichten bewerten kann. Eine professionelle Beratung hilft dabei, Fehler im Prozess zu vermeiden und die Ansprüche gegenüber den oft im Ausland sitzenden Betreibern durchzusetzen. Auch wenn Geduld gefragt ist, haben bereits viele Spieler auf diesem Weg ihr verloren geglaubtes Kapital zurückerhalten.
